Licht unterm Dach – Charakter fürs Haus

    Dachflächenfenster sind in ausgebauten Dachgeschossen ein Muss, denn nur mit genug Licht wird ein Raum auch zum Aufenthaltsraum. Die Zeiten, in denen Dachflächenfenster nicht mehr als einfache Löcher im Dach waren, sind längst vorbei. Die Hersteller bieten heute innovative optische wie technische Lösungen in großer Auswahl.

    Licht im Inneren – Optik für außen

    Insbesondere dann, wenn für Dachterrassen, Erker oder Gauben das Budget fehlt oder die Dachfläche dies nicht hergibt, sind Dachflächenfenster ideal. Die modernen Fenster sind als einfache Rechteckfenster erhältlich, ebenso gibt es heute Varianten, die aus der Dachfläche eine Lichtfläche machen – und das bei idealen Bedingungen hinsichtlich Wärmeschutz und Schallschutz. Nach innen wie nach außen sorgt das Dachflächenfenster für Charakter und bestimmt in hohem Maß die Außenwirkung eines Gebäudes. Dies gilt umso mehr, je größer das Fenster ist.

    Dachflächenfenster – die ideale Lösung unterm Dach!

    Das klassische Dachflächenfenster ist als Rechteckfenster und als Schwingfenster oder Klappschwingfenster ausgeführt. Ebenso möglich sind fest stehende Glaselemente, Ausstiegsfenster oder Hebe-Schiebefenster. Soll besonders viel Licht ins Dachgeschoss, dann sorgt eine Überfirstverglasung für maximalen Lichteinfall über den ganzen Tag. Je nach Ausrichtung und Größe des Dachfensters ist ein Sonnenschutz wichtig, sonst wird es im Sommer schnell zu heiß unterm Dach.

    Planungsgrundlagen fürs Dachflächenfenster

    Bei der Planung von Dachfenstern, zum Beispiel beim Dachgeschossausbau oder auch beim Neubau eines Hauses, sind fünf Hauptaspekte zu beachten:

    1. Je größer die Lichtfläche, umso heller und komfortabler wird der Raum. Als Faustformel für die ideale Belichtung gilt, dass die Summe der Breite aller Fenster mindestens 55 % der Wohnraumbreite betragen soll.
    2. Welche Funktion soll Ihr Fenster haben? Je nach Einbauhöhe und Fenstergröße bieten sich unterschiedliche Varianten an.
    3. Holz oder Kunststoff? Je nach Außengestaltung der Fassade, Budget und gewünschter Innenwirkung kann als Rahmenmaterial der Dachflächenfenster Holz oder Kunststoff gewählt werden. Die Außenabdeckung bestimmt die Wirkung des Fensters in der Gebäudehülle, übliche Materialien sind Aluminium, Kupfer oder Zink.
    4. Je besser der Wärmeschutz, umso geringer der Energiebedarf. Für das Dachflächenfenster sollten hochwertige Isolierverglasungen gewählt werden. In lauten Wohngebieten empfehlen sich spezielle Schallschutzfenster.
    5. Sonnenschutz nicht vergessen! Rollläden, Hitzeschutzmarkisen oder innenliegende Verdunkelungsrollos kommen hier zum Einsatz und schützen vor Überhitzung der Räume unterm Dach.

    Noch mehr Komfort durch Elektrobetrieb mit Solarzellen

    Hoch liegende oder sehr große Dachflächenfenster lassen sich besonders leicht mit einem Elektroantrieb bedienen. Auch der Sonnenschutz in Form von Rollläden oder Jalousien kann elektrisch und sogar automatisch gesteuert werden. Wird der Motor an die Hausautomation angeschlossen, dann öffnet und schließt sich das Fenster je nach Lichteinfall und Witterung ganz von selbst, für die kontrollierte Lüftung, die unterm Dach oft besonders wichtig ist, sorgt dann eine Zeitschaltuhr. 

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